Das bin ich!

Mein Name ist Bianca, ich bin 19 Jahre alt und wohne in Berlin. Letztes Jahr habe ich meine allgemeine Fachhochschulreife, im Bereich Agrarwirtschaft erreicht und wollte – da ich aktuell keine Ausbildung fand – das Jahr sinnvoll nutzen. Davon abgesehen, sah ich es als große Chance an, bei EnterTechnik viele technische Berufe kennenzulernen, um eventuell meine Zukunftspläne neu zu schreiben, denn ursprünglich wollte ich gern Tierärztin werden. Ein interessanter Weg: von der Medizin zur Technik. Aber so kann es kommen.

Ich sehe es als eine hervorragende Idee an, eine neue Richtung einzuschlagen, statt auf meinen Plänen hängen zu bleiben. So kann ich außerdem beweisen, dass auch wir Frauen es in der Technik drauf haben. Für mich bedeutet das Technische Jahr sehr viel, da ich vielseitig interessiert bin und ich mich gern weiterbilde. Ich habe seit klein auf Interesse an Technik gezeigt und auch gerne immer mit- und selbstständig gearbeitet.
Das Technische Jahr für junge Frauen ist also eine prima Chance, mein Wissen zu erweitern – egal wie mein Weg dann später genau aussehen wird.

In diesem Betrieb mache ich gerade ein Praktikum: Daimler AG - Mercedes Benz

Mercedes Benz ist zurzeit mein Praktikumsplatz für 2 Monate und ich fühle mich dort gut aufgehoben. Hier im Werk Berlin werden verschiedene Komponenten, Getriebeteile und Kraftstoffsysteme produziert. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Produktion von hochmodernen Komponenten und Teilen: Ein perfektes Beispiel dafür ist der V6- Dieselmotor - ein Motor, der mehr Leistung erbringt und die Abgase besser reinigt. Er wird hauptsächlich in Autos und Rennbooten verwendet.

Ich bin momentan in der TBA, das ist die technische Berufsausbildung. Dort arbeite ich selbständig und zusammen mit den Auszubildenden an den Projekten, die mir übergeben wurden. In meinen Wochen, die ich dort schon bin, habe ich viele interessante Menschen kennengelernt und richtiges Vertrauen in die Maschinen bekommen, da ich ständig an ihnen arbeite. Ich habe eine Zeit lang an der konventionellen Drehmaschine gearbeitet. Dort war mein Projekt die Herstellung des Stuttgarter Fernsehturms – der übrigens auch bei den Kennlerntagen der Ausbildung gedreht wird. Er setzt sich aus verschiedenen Teilen und Drehverfahren zusammen. Momentan arbeite ich an der Fräsmaschine. Dort  stelle ich einen wirklich funktionierenden Schraubstock her. Durch ein interaktives Lernprogramm, das ich in meinen freien Minuten angeguckt habe, habe ich noch weitere interessante Dinge im Umgang mit der Fräse gelernt. Außerdem war ich zwischendurch in der Elektroinstallation, was mir sehr lag und Spaß gemacht hat und habe schon im Bereich Pneumatik gearbeitet. 1 Tag werde ich mir auch noch für die Elektropneumatik freihalten, um nochmal zu üben.

Was habe ich besonderes erlebt?

Nun ja, auf jeden Fall sind mir eine Menge interessante Menschen begegnet, mit denen ich viel Spaß im Alltag habe und von denen ich auch noch einiges lernen kann. Bei 60 Auszubildenden ist es leicht jemanden zu finden, wenn man mal Hilfe benötigt. Denn jeder hilft dort jedem, dass ist das Prinzip. Mein absolutes Highlight war bis jetzt ein Roboter in der Produktion – der ist mega stark. Davon bin ich total begeistert und möchte am liebsten auch so einen. Er war für das schnelle und genaue Einräumen verschiedenster Teile und Kisten in verschiedenen Höhen zuständig und musste selbst wissen, was er in den „ Händen" hält und wo er es einzuräumen hat. Die sauberen, schnellen Bewegungen und die Prinzipien mit denen er vorgeht, wow!

Generell ist die ganze Motorenentwicklung sehr interessant und auf jeden Fall einen Blick wert!

Das will ich erreichen....

Ja, wie geht es weiter?

Als erstes werde ich versuchen für dieses Jahr noch eine Ausbildung zu ergattern. Sollte das nicht klappen, hab ich eine Möglichkeit das Jahr zu überbrücken – sogar in einem technischen Bereich, der auch sehr hilfreich für eine technische Ausbildung ist. Mit dem Studieren überlege ich noch einmal – in jedem Fall werde ich versuchen, beruflich weit zu kommen. Mein nächster Betrieb ist die S-Bahn und ich hoffe, dort erwartet mich auch viel Spaß und Wissenswertes.

Und mal gucken, wahrscheinlich bleibe ich im technischen Bereich und auch bei den Betrieben, die ich mir bei Enter Technik ausgesucht habe. Von allen bin ich bisher sehr begeistert gewesen. Später will ich auf jeden Fall einen Beruf haben, bei dem ich gut aufgehoben bin, Spaß habe, viel lerne und kräftig mitwirke, bei dem was produziert/ gemacht wird. Ich möchte etwas erreichen und das funktioniert nur im richtigen Job!

Im Guten und Ganzen weiß ich, was für mich gut ist, nämlich meinem Talent und meinen Gedanken zu folgen!

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