Das bin ich!

Mein Name ist Jessica, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Berlin. Im Juni 2012 habe ich mein Abitur abgeschlossen und mich anschließend über mögliche Berufswege informiert. Ursprünglich wollte ich in Richtung Biologie gehen oder mit Tieren arbeiten. Bei einem Berufsberatungsgespräch wurde ich dann auf EnterTechnik aufmerksam gemacht. Ich war vom ersten Moment an absolut begeistert und habe mich noch am selben Tag dafür beworben. Und hier bin ich nun!


In diesem Betrieb mache ich gerade ein Praktikum: Fraunhofer IZM

Mein Praktikum absolviere ich gerade im Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration, kurz IZM. Wie der Name schon sagt, ist das Fraunhofer IZM eine Forschungseinrichtung, die sich auf die Realisierung von zuverlässiger Elektronik und deren Integration in die Anwendung spezialisiert hat. In vier Bereichen wird hier für die Automobilindustrie, Medizin- und Industrieelektronik und für Textilunternehmen entwickelt.

Mein Praktikum beschränkt sich dabei auf den Bereich Wafer Level System Integration. Einfacher gesagt: die Herstellung von Mikrochips. Zu meinen Aufgaben gehörten anfangs viele Messaufgaben an den verschiedensten Geräten und Mikroskopen.

In dieser Woche durfte ich meine eigenen Testwafer mit einem Fotolack beschichten. Dazu erhielt ich eine Einweisung für das Gerät (die Lackschleuder) und durfte es schon am nächsten Tag selbstständig bedienen. Nachdem ich also 8 Wafer mit jeweils unterschiedlichen Parametern belackt hatte, musste ich natürlich herausfinden, welcher davon am besten geeignet war, um eine Lackdicke von 10µ zu erreichen. Dazu habe ich auf jedem Wafer mit Aceton jeweils 3 Messpunkte freigelegt, um sie anschließend unter dem Profilometer zu messen. Mit diesen Messwerten konnte ich eine Schleuderkurve erstellen, um den besten Wert zu ermitteln. Nachdem ich das also geschafft hatte, habe ich den Lack wieder entfernt und anschließend mit den optimalen Parametern wieder aufgetragen. Am darauffolgenden Tag habe ich 8 weitere Wafer mit diesem Verfahren belackt, mit dem Unterschied, dass ich diesmal 2 Lagen aufgetragen habe. Nun konnten die Wafer in den Mikroprozessofen, um auszuhärten. Am letzten Tag erhielt ich dann schon die nächste Einweisung für ein Gerät, welches den Fotolack entwickeln kann. In der nächsten Woche werde ich damit weiterarbeiten, um bestimmte Strukturen in den Lack zu bekommen.

Ganz besonders an dieser Arbeit ist die Arbeitsumgebung selbst: Hier arbeitet man nicht in einem einfachen Labor, sondern in einem Reinraum. Das heißt, man trägt einen Ganzkörperanzug, eine Haube, Gummihandschuhe und in manchen Fällen auch Mundschutz und Schutzbrille. Mir persönlich gefällt das gut, nur der Mundschutz ist etwas unangenehm.

Blick in die Kristallkugel....

Mein Ziel ist es nach EnterTechnik auf jeden Fall eine Ausbildung zu beginnen. Am liebsten wäre es mir, direkt schon im September loslegen zu können. Falls das nicht klappen sollte, möchte ich zumindest eine klare Vorstellung davon haben, in welche Richtung ich denn nun gehen möchte. Die Unentschlossenheit gehörte bei mir einfach schon immer dazu. Aber ich bin zuversichtlich, schließlich warten noch 2 weitere Betriebe auf mich. Außerdem habe ich mich schon bei einem der Betriebe für eine Ausbildung beworben.

Ich bin auf jeden Fall froh bei EnterTechnik dabei zu sein, denn allein schon für all die Berufserfahrung lohnt es sich!

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