So geht es für mich weiter…

Ich habe einen Ausbildungsplatz als Mechatronikerin bei Vattenfall bekommen. Ich habe Vattenfall beim Markt der Möglichkeiten von EnterTechnik kennengelernt. Der Ausbilder hat mich angesprochen und gesagt, ich soll eine Bewerbung hinschicken. Ich hatte erst Bedenken, in diesem großen Unternehmen kein Mensch, sondern nur eine Nummer zu sein. Als ich dann aber dort zum Auswahltag war und mit den Azubis und den Ausbildern geredet habe, fühlte ich mich sofort aufgehoben.

Die ganzen Schaltungen, die ich bei meinem ersten Praktikum, bei der FU gebaut habe, waren eine richtig gute Vorbereitung für den praktischen Auswahltest bei Vattenfall, bei dem ich verschiedene Stromkreise bauen musste. Durch mein erstes Praktikum konnte ich das und konnte den beiden anderen Bewerbern, die mit mir getestet wurden, dabei helfen.

EnterTechnik

Mich fasziniert, dass das Licht angeht, wenn man einen Lichtschalter betätigt, und mich interessiert, wieso das so ist. Durch meine Praktika bei EnterTechnik habe ich gelernt, was für eine Arbeit allein schon hinter einem einzelnen Licht steckt, und wie viel schief gehen kann zwischen dem Licht und dem Schalter. Man kann da sehr viele Fehler machen. Das finde ich interessant, dass man so viele kleine Details lernt, die man sonst niemals beachten würde.

Und es geht ja immer noch komplizierter, das habe ich bei Bogen gelernt. Der Bereich der Magnetisierung ist nochmal ein ganz anderer Bereich, der aber auch zur Elektronik gehört. Der ist noch viel komplizierter als der, den ich bei der FU und bei Schindler Technik kennengelernt hab. Das ist so ein großes Feld und man kann da so viel lernen.

Schindler Technik AG

Ich bin gerade bei der Schindler Technik AG auf einer Baustelle. Da müssen Strom-, Telefon- und Internetkabel vom Schaltschrank zur Endstelle gezogen werden, z.B. zur Steckdose. Dafür werden durch die Flure Trassen gebaut und die Kabel da durchgelegt und miteinander verschaltet. Dabei helfe ich den Elektrikern. Die machen da keinen Halt davor, dass ich eine Frau bin, das ist ganz cool. Da kommt man richtig ins Schwitzen. Einmal haben wir ein Loch durch die Decke gebohrt zu den Serverräumen und die Trasse ins nächste Stockwerk zu den Serverräumen gelegt.

Bogen Electronic GmbH

In meinem zweiten Praktikum bin ich nun bei der Bogen Electronic GmbH. Die machen Magnetköpfe und Lesegeräte und codieren Magnetringe für verschiedene Firmen. Ich lerne hier ganz viel Programmieren. Ich musste zum Beispiel auf einem Brett verschiedene Leuchten über ein Programm ansteuern. Ich habe dort auch ein Knight-Rider-Licht programmiert, das läuft so hin und zurück. Ich habe dabei einen Regler eingebaut, mit dem kann man das Licht anhalten. Das ist cool und hat Spaß gemacht!

Bei Bogen ist es interessant, weil ich in jedem Bereich einmal war. Ich habe im Lager angefangen, wo ich Material ausgepackt und Teile abgewogen und gezählt hab. Danach bin ich in den Einkauf gekommen, wo mir gezeigt wurde, woher die Teile kommen, die ich abwiege. Dann war ich in der Produktion. Dort habe ich die Teile, die ich abgewogen habe, zusammengebaut. In der Qualitäts­sicherung habe ich anschließend die Teile geprüft, die ich davor gebaut hatte. Im letzten Teil bin ich jetzt in der Entwicklung, wo die Teile entwickelt werden, damit sie überhaupt gebaut werden können. Damit schließt sich für mich der Kreis.

Freie Universität Berlin

In meinem ersten Praktikum bin ich an der Freien Universität in der Betriebstechnik. Dort lerne ich quasi alle Basics, z.B. wie man Leitungen zieht, Rohre zuschneidet und Kabel legt. Das kann ich alles bestimmt in meinen anderen Praktika wieder anwenden.

Wir sind hier das Notfall-Team, das immer kommt, wenn in der FU etwas nicht funktioniert. Wenn bei der Schaltzentrale jemand einen Schaden meldet, bekommen wir einen Zettel, fahren hin, gucken uns das an und reparieren es entweder direkt oder müssen etwas bestellen, damit das später repariert werden kann. Das Schöne daran ist, dass ich direkt sehen kann, was wir gemacht haben. Wir haben die Kabel gezogen und am Ende des Tages leuchtet das Licht wieder.

In der FU habe ich außerdem jeden Morgen die Aufgabe, die ganzen Lüftungsanlagen in der Physik zu überprüfen. Ich gehe immer in die Keller und schaue, ob alles funktioniert. Es gibt da riesige Schalttafeln, auf denen Fehlermeldungen angezeigt werden. Ich muss die dann kontrollieren und melden, wenn irgendwo ein rotes Lämpchen leuchtet.

Bei meinem Praktikum in der FU habe ich jetzt schon so viele Schaltungen gebaut. Ich habe da einen eigenen Raum, da ist ein riesengroßes Brett. Meine Anleiter haben mir Zeichnungen gegeben und gesagt: „Bau das bitte nach, und wenn du Fragen hast, dann melde dich.“  Das ist sehr interessant, weil ich auf mich gestellt bin, und zuerst null Ahnung hatte. Es ist ja mein erstes Praktikum. Ich wurde da reingeworfen und habe schnell viel gelernt, zum Beispiel, wie die Zeichen für die verschiedenen Kabel aussehen und wo die Kabel hingehören.


Steckbrief

Drei Worte, die mich beschreiben: witzig, interessiert, Pullover

Das habe ich vor EnterTechnik gemacht: Abitur

Das ist mein liebstes Technikgerät: Computer

Warum ich mich bei EnterTechnik beworben habe: Ich war mit nicht sicher, was ich im technischen Bereich machen möchte.

Mein Blick in die Glaskugel: In einem Job, der mich immer wieder fordert und mich mit vielen neuen Dingen und Menschen konfrontiert.



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